Verbindung und Verbundenheit im Coaching

Verbundenheit kann man kultivieren. Sie sorgt für ein Gefühl von Zugehörigkeit und Resonanz, führt zu Resilienz und Vertrauen in Teams.

coaching coaching ansatz

Verbindung und Verbundenheit im Coaching

 

Eine Grundlage für nachhaltige Entwicklung in Coaching, Mediation und Retreats

 

Verbindung und Verbundenheit sind zentrale Themen in unserer Arbeit im Coaching von Führungspersönlichkeiten oder Teams und der Mediation.

 

Sie bilden den Kern vieler Herausforderungen, mit denen Menschen, Teams und Organisationen konfrontiert sind. 

 

Doch was genau bedeutet es, sich verbunden zu fühlen? 

Und wie erkennt man, wenn diese Verbundenheit fehlt? 

 

In diesem Artikel werde ich beleuchten, wie wir arbeiten, um Verbindung zu stärken – sei es in EinzelcoachingsTeamkontexten, Mediationen oder Retreats

 

Ich zeige praxisnah, wie wir in unserer Arbeit vorgehen, um Menschen zu unterstützen, mehr Tiefe, Klarheit und Authentizität in ihren Beziehungen zu entwickeln – zu sich selbst und zu anderen.

 

A. Was bedeutet Verbindung und Verbundenheit?

 

Verbindung ist die Fähigkeit, sich auf andere Menschen, auf Gruppen oder auf die eigene innere Welt einzulassen. 

 

Sie entsteht durch Offenheit, Vertrauen und den Mut, verletzlich zu sein. 

 

Verbundenheit geht noch tiefer: Sie ist ein Gefühl von Zugehörigkeit und Resonanz. 

 

Diese Verbundenheit kann sich auf verschiedene Ebenen beziehen:

 

Mit sich selbst: 

Der Kontakt zu den eigenen Gefühlen, Bedürfnissen und Werten.

 

Mit anderen: 

Vertrauen, Kooperation und gegenseitige Wertschätzung.

 

Mit einer Gemeinschaft: 

Das Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein.

 

 

B. Woran erkennt man einen Mangel an Verbundenheit?

In meiner Arbeit begegnen mir oft Menschen, die sich entfremdet fühlen – von sich selbst oder von anderen. 

Mögliche Anzeichen eines solchen Mangels sind:

 

Individuell: 

Innere Unruhe, Stress, das Gefühl, „leer“ oder „getrennt“ zu sein.

 

In Teams: 

Konflikte, mangelnde Kommunikation, geringe Kooperationsbereitschaft.

 

In Organisationen: 

Fehlende gemeinsame Visionen, eine Kultur des Misstrauens oder emotionale Distanz.

 

 

C. Warum ist Verbundenheit so wichtig?

 

Der Nutzen von Verbundenheit ist immens:

 

Individuell: 

Mehr Resilienz, Zufriedenheit und Klarheit.

 

In Teams: 

Bessere Zusammenarbeit, Vertrauen und Kreativität.

 

In Organisationen: 

Eine Kultur, in der gemeinsame Werte und Ziele getragen werden.

 

 

D. Doch wie kann man Verbundenheit konkret stärken? 

Im Folgenden beschreibe ich, wie wir in unterschiedlichen Kontexten vorgegangen sind.

 

1. Verbundenheit mit sich selbst stärken: Führungskräfte-Coaching

 

Eine Führungskraft wandte sich für ein Coaching an uns, weil sie das Gefühl hatte, „nur noch zu funktionieren“. 

Sie fühlte sich „disconnected“ von ihren eigenen Bedürfnissen und Werten, was ihre Entscheidungen beeinträchtigte.

 

Ansatz und Vorgehen

– Achtsamkeit und Selbstwahrnehmung fördern: 

Ich setzte Introvision Coaching ein, um die inneren Stressauslöser zu entschärfen.

Durch achtsame Selbstreflexion lernte die Führungskraft, emotionale Spannungen bewusst wahrzunehmen und loszulassen.

 

– Unbewusste Muster erforschen: 

Mithilfe psychodynamischer Ansätze erkundeten wir, welche Glaubenssätze („Ich darf keine Schwäche zeigen“) das Gefühl der Entfremdung verstärkten.

 

– Natur als Spiegel: 

In einer Outdoor-Coaching-Session verbrachten wir Zeit in der Natur. 

Das Verweilen an einem Bach schuf Raum für Stille und innere Klärung.


Ergebnis

Die Führungskraft berichtete, dass sie wieder mehr Zugang zu ihren Gefühlen fand und ihre Entscheidungen klarer und stimmiger traf.

Sie war motiviert,  kleine Rituale der Verbundenheit in ihren Alltag einzubauen. 

 

2. Verbindung in Teams aufbauen: Ein Fall aus dem Teamcoaching

 

Ein Team hatte Schwierigkeiten, effizient zu arbeiten. Die Teammitglieder fühlten sich unverstanden und ungehört, was zu Konflikten führte.

 

Ansatz und Vorgehen

 

– Emotionale Prozesse klären: 

Ich begann mit einer systemischen Aufstellung der Rollen und Beziehungen im Team. Dies machte Spannungen sichtbar, die zuvor unausgesprochen waren.

 

– Rituale für Verbindung schaffen: 

Wir führten ein wöchentliches Check-in ein, bei dem jedes Teammitglied kurz über seinen aktuellen Zustand sprach. Solche Rituale fördern Empathie und Resonanz.

 

– Unsicherheitstoleranz stärken: 

Ich half dem Team, besser mit Ambivalenzen und Unklarheiten umzugehen.

 

Weil das der Kern unserer Zusammenarbeit war, beschreibe ich das WIE hier detaillierter:

 

Unsicherheitstoleranz im Team stärken – ganz konkret:

Das Team, mit dem ich arbeitete, war in einer Phase großer Unsicherheit. Ein komplexes Projekt mit unklaren Verantwortlichkeiten und widersprüchlichen Erwartungen führte zu Spannungen und Konflikten. 

 

Die Teammitglieder hatten Schwierigkeiten, mit den Unklarheiten umzugehen, was sich in Vorwürfen, Rückzug oder ineffizientem Arbeiten zeigte. 

 

Hier war es zentral, die Unsicherheitstoleranz des Teams zu stärken – also die Fähigkeit, Unklarheit und Ambivalenz auszuhalten, ohne in dysfunktionale Muster zu verfallen.

 

1. Die Dynamik sichtbar machen

Zunächst arbeitete ich mit dem Team daran, die Dynamik der Unsicherheit zu verstehen. Dazu verwendete ich systemische Fragetechniken und visualisierte die Konfliktmuster auf einem Flipchart:

 

Welche Unklarheiten bestehen?

 

Welche Gefühle (z. B. Angst, Ärger) löst die Unsicherheit aus?

 

Welche Verhaltensweisen zeigen sich in diesen Momenten (z. B. Schuldzuweisungen, Rückzug, Kontrollversuche)?

 

Allein das Sichtbarmachen schuf ein erstes Gefühl von Klarheit und entlastete die Teammitglieder, da sie erkannten, dass Unsicherheit ein gemeinsames Problem war – und kein individuelles Versagen.

 

2. Umgang mit Unsicherheit reflektieren

Ich lud das Team ein, die individuellen Strategien im Umgang mit Unsicherheit zu reflektieren. Mithilfe von Fragen wie:

 

„Was mache ich, wenn ich mich unsicher fühle?“

 

„Wie wirkt sich mein Verhalten auf das Team aus?“

 

konnte jede:r erkennen, wie persönliche Bewältigungsmuster (z. B. Kontrolle oder Vermeidung) die Dynamik verstärkten.

 

Hier griff ich auf psychodynamische Ansätze zurück, um den Teilnehmenden zu helfen, die Wurzeln dieser Muster zu erkennen – etwa Glaubenssätze wie „Wenn ich es nicht kontrolliere, wird alles schiefgehen.“ 

 

Diese Reflexion machte deutlich, dass Unsicherheiten nicht vollständig aufgelöst werden können, sondern dass der Umgang damit entscheidend ist.


3. Räume für Ambivalenz schaffen

Ein weiterer Schritt war, dem Team bewusst zu machen, dass Unsicherheit kein „Fehler“ ist, sondern ein natürlicher Bestandteil von Veränderung und komplexen Projekten. 

 

Ich führte hierzu eine Übung durch, bei der das Team lernte, Widersprüche und Ambivalenzen offen zu benennen, ohne sofort Lösungen zu erwarten.

 

Die Übung „Im Raum halten“

Jede:r im Team brachte eine offene Frage oder einen ungeklärten Punkt ein, ohne dafür eine Lösung zu präsentieren (z. B. „Wie können wir unsere unterschiedlichen Erwartungen an das Projekt besser ausbalancieren?“).

 

Die Gruppe hielt diese Frage für eine festgelegte Zeit (z. B. fünf Minuten) „im Raum“, ohne zu diskutieren oder zu bewerten.

 

Nach der Reflexionszeit teilten die Teammitglieder, welche Gedanken oder Gefühle in ihnen aufkamen.

 

Diese Übung zeigte, dass Unsicherheiten nicht immer sofort gelöst werden müssen. 

 

Das bewusste „Im Raum Halten“ stärkte die Fähigkeit des Teams, mit offenen Fragen präsent zu bleiben, ohne in Stress oder Vorwürfe zu verfallen.

 

4. Sicherheit durch kleine Verbindlichkeiten

Um Unsicherheit zu verringern, arbeiteten wir daran, welche kleinen, klaren Schritte in der aktuellen Situation hilfreich wären. Ich moderierte eine Diskussion, bei der das Team:

 

– Konkrete nächste Schritte festlegte, die trotz der Unsicherheiten umsetzbar waren

 

– Verantwortlichkeiten präzisierte, um Verwirrung zu reduzieren

 

– Vereinbarte, regelmäßig zu reflektieren, welche Unsicherheiten weiterhin bestehen und welche geklärt werden konnten.

 

Das schuf ein Gefühl von Kontrolle, ohne die Unsicherheiten komplett aufzulösen.

 

5. Emotionale Kompetenz stärken

Unsicherheit löst oft unangenehme Emotionen aus. Um die Unsicherheitstoleranz des Teams zu stärken, arbeiteten wir auch daran, emotionale Kompetenz aufzubauen:

 

Emotionen benennen: 

Ich führte eine kurze Check-in-Runde ein, in der jede:r vor Meetings kurz sagte, wie er oder sie sich fühlt.

 

Achtsamkeitsübungen: 

Wir machten eine fünfminütige Übung, bei der sich die Teammitglieder darauf konzentrierten, ihre Körperempfindungen zu spüren und unangenehme Emotionen zu akzeptieren.

 

Diese Übungen halfen, den emotionalen Druck zu reduzieren, der oft durch Unsicherheiten entsteht.

 

Ergebnis

Das Team entwickelte schrittweise eine höhere Toleranz für Unklarheiten. Sie begannen, Ambivalenzen nicht mehr als bedrohlich zu empfinden, sondern als Teil des Prozesses zu akzeptieren. 

 

Gleichzeitig halfen die kleinen, klaren Verbindlichkeiten, ein Gefühl von Kontrolle und Fortschritt zu schaffen. Konflikte wurden konstruktiver angesprochen, und das Team arbeitete effektiver und mit mehr Vertrauen zusammen.

 

Die Kombination aus Reflexion, emotionalem Bewusstsein und praktischen Schritten ermöglichte es dem Team, mit Unsicherheit auf eine produktivere Weise umzugehen – eine Fähigkeit, die sie auch in zukünftigen Projekten einsetzen konnten.

 

 

3. Verbundenheit in Konflikten fördern: Mediation

 

In einer Mediation zwischen zwei Projektleitern zeigte sich, dass unklare Verantwortlichkeiten und unausgesprochene Erwartungen die Ursache für Spannungen waren.

 

Ansatz und Vorgehen

 

– Emotionen Raum geben: 

Zu Beginn der Mediation schuf ich einen sicheren Rahmen, in dem beide Seiten ihre Gefühle offen ausdrücken konnten.

 

– Von Vorwürfen zur Klärung: 

Mithilfe von Fragen wie „Was brauchen Sie, um sich gehört zu fühlen?“ lenkte ich die Diskussion von Vorwürfen hin zu konstruktiven Lösungen.

 

– Verbindlichkeit durch klare Kommunikation: 

Wir entwickelten gemeinsam konkrete Vereinbarungen, die Erwartungen und Verantwortlichkeiten klärten.

 

Ergebnis

Die Projektleiter berichteten, dass sich ihr Arbeitsverhältnis spürbar verbesserte und sie wieder produktiv zusammenarbeiten konnten.

 

 

4. Tiefe Verbundenheit in Retreats erleben

 

In einem Resilienz-Retreat auf Kreta unseres EntfaltungsRaums, www.eraum.info, arbeiteten wir mit einer Gruppe von Teilnehmenden, die sich ausgebrannt fühlten und wieder in Kontakt mit sich selbst kommen wollten.

 

Ansatz und Vorgehen

 

– Achtsamkeitsübungen in der Gruppe: 

Mithilfe von MBSR-Techniken unterstützten wir die Teilnehmenden dabei, im Moment anzukommen und ihre inneren Zustände zu beobachten.

 

– Gemeinschaftliche Rituale:

 Abends tauschten wir uns in einem achtsamen Dialog aus, bei dem jede:r zuhören durfte, ohne zu unterbrechen. 

Das von unserer Köchin Maria liebevoll für uns vorbereitete Essen genossen wir ganz bewusst, sprachen unsere Dankbarkeit nicht nur aus, sondern fühlten sie, tauchten in ein wohliges Gefühl von Gemeinschaft und Fürsorge ein. 

 

– Naturerfahrung: 

Wir unternahmen eine Wanderung in die kretische Berglandschaft. Das gemeinsame Erleben der Weite und Schönheit der Natur förderte eine tiefe Verbundenheit in der Gruppe.

 

Ergebnis

Die Teilnehmenden berichteten, dass sie sich nicht nur sich selbst, sondern auch der Gruppe näher fühlten. Viele nahmen diese Erfahrungen als Grundlage für langfristige Veränderungen mit nach Hause.

 


E. Wie kann man langfristig Verbindung stärken?

Verbundenheit lässt sich nicht erzwingen, aber sie kann genährt werden. Ein paar konkrete Empfehlungen aus meiner Praxis:

 

1. Für sich selbst: 

Tägliche Achtsamkeitsübungen, Journaling oder ein achtsamer Spaziergang können helfen, in Kontakt mit den eigenen Bedürfnissen zu kommen.

 

2. In Teams: 

Regelmäßige Reflexionen und offene Kommunikationsräume schaffen Vertrauen.

 

3. In Organisationen: 

Gemeinsame Werte und Ziele klar formulieren und leben.

 

Fazit

 

Verbundenheit ist ein zentraler Schlüssel zu einem erfüllten Leben und erfolgreichen Miteinander. 

 

Ob im Einzelcoaching, in der Mediation oder in Retreats – die Arbeit an Verbindung und Verbundenheit eröffnet neue Perspektiven und stärkt das Fundament für nachhaltige Veränderung.

 

In unserer Arbeit sehen wir immer wieder, wie kleine, bewusste Schritte in Richtung Verbindung große Wirkung entfalten können. 

 

Es geht darum, Räume zu schaffen, in denen sich Menschen sicher fühlen, ihre innere Wahrheit zu entdecken – und zu teilen.

 

Verbundenheit ist nicht nur ein Zustand, sondern ein Prozess, der immer wieder neu gestaltet werden kann.

 

Kontaktieren Sie uns, um mehr über uns, unsere Arbeit und unsere Angebote zu erfahren!

 

Unsere Angebote bei M hoch x und im EntfaltungsRaum, um Verbundenheit zu kultivieren

 

Unter der Marke Emotionale Intelligenz & Achtsamkeit bieten wir seit 2019 gemeinsam mit Martina Bär-Sieber verschiedene Coaching- & Retreat-Formate in Ludwigsburg, auf Kreta, am Ammersee und virtuell an.

Vom intensiven 1:1 Coaching – auf Kreta, in Ludwigsburg, am Ammersee – zu Coaching in der Kleingruppe zur Stressbewältigung und Resilienz – aktuell in Ludwigsburg, bis hin zu einem virtuellen Live-Format.

Unsere achtsamkeitsbasierten Coaching-Retreats auf Kreta, in Ludwigsburg und am Ammersee bieten zusätzlich die Möglichkeit, Abstand vom Alltagsstress zu schaffen und nach und nach einen bewussten Umgang mit Belastungen zu entwickeln.

Die wundervolle Umgebung, die vielfältige Natur und das besondere Ambiente unserer Retreat-Orte sind von uns bewusst gewählte Kraftquellen, die einen wichtigen Einfluss darauf haben. Entschleunigung und Genuss pur!

 

Nutzen Sie die Chance, gemeinsam mit uns auf eine Reise zu mehr Verbundenheit und innerer Stärke zu gehen.


Wir gestalten Workshops. Trainings, Retreats und Coaching-Prozesse auch maßgeschneidert für die Bedarfe und Ziele in Ihrem Team. Sprechen Sie uns gerne darauf an.

Freundliche Grüße von

Menexia Kladoura

Reflexions- und Erlebnisübung aus einem unserer Retreats im EntfaltungsRaum:


 „Verbundenheit erfahren – mit mir und anderen“



Diese Übung lädt dich ein, innezuhalten, dich mit dir selbst und anderen auf einer tieferen Ebene zu verbinden. 


Du kannst sie wiederholen und alleine oder im Kreis vertrauter Menschen durchführen. Z.B. als Ritual oder um die Zeit zwischen den Jahren bewusst und sinnstiftend zu gestalten.


1. Ankommen und den Raum öffnen


Beginne mit einer kurzen Achtsamkeitsübung:


Setze dich bequem hin, schließe die Augen und richte deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem.


Nimm wahr, wie dein Atem in deinen Körper einströmt und wieder hinausfließt. 


Spüre die Verbindung zwischen dir und der Welt – der Atem, den du nimmst, war zuvor der Atem eines anderen.


Wenn du mit anderen zusammen bist, könnt ihr euch einen Moment in die Augen sehen, um Präsenz im Raum zu schaffen.


Frage zur Einstimmung:


Was bedeutet Verbundenheit für dich? 

Kannst du ein Bild, ein Wort oder ein Gefühl finden, das Verbundenheit für dich ausdrückt?


2. Reflexion: Meine innere Verbindung


Schreibe oder teile deine Gedanken zu den folgenden Fragen:


Wann habe ich mich das letzte Mal wirklich mit mir selbst verbunden gefühlt?


Welche Momente in meinem Leben haben ein tiefes Gefühl der Verbundenheit in mir ausgelöst – sei es mit einem Menschen, der Natur oder etwas Größerem?


Gibt es Bereiche in meinem Leben, in denen ich mich abgeschnitten oder getrennt fühle? 


Was könnte ich tun oder lassen, um diese Verbindung wiederherzustellen?



Kleine Übung:


Leg deine Hand auf dein Herz und atme bewusst in diesen Bereich. 

Spüre, wie sich dein Herz bei jedem Atemzug hebt und senkt.

Sage dir leise: „Ich bin hier. Ich bin verbunden.“ Nimm deine Gefühle, Gedanken, Körperempfindungen wahr.


3. Verbundenheit mit anderen: Ein Perspektivwechsel


Wenn du in einer Gruppe bist, setzt euch in einen Kreis und teilt eure Gedanken – oder führe die Übung schriftlich durch, wenn du allein bist.


Fragen zur Reflexion:


Wer in meinem Leben hat mir in letzter Zeit ein Gefühl von Nähe und Verbundenheit geschenkt? 

Habe ich dies anerkannt?


Gibt es jemanden, zu dem ich die Verbindung verloren habe? 

Wie könnte ich einen Schritt auf diese Person zugehen?


Was kann ich heute tun, um Verbundenheit zu fördern – sei es durch eine kleine Geste, ein Gespräch oder einfach, indem ich präsent bin?


Experiment:

Schreibe eine kurze Nachricht an jemanden, bei dem du dich verbunden fühlst, und teile ihm mit, was diese Verbundenheit für dich bedeutet.


Oder: 

Wenn du dich sicher fühlst, lade die Gruppe dazu ein, sich gegenseitig einen Dank oder eine Wertschätzung auszusprechen.



4. Die Verbindung zur Welt spüren


Übung:

Gehe hinaus in die Natur – auch ein Park oder ein Blick aus dem Fenster genügt.


Nimm dir Zeit, die Lebendigkeit um dich herum wahrzunehmen: 

die Bewegung der Blätter, den Gesang eines Vogels oder die Stille des Winters.


Spüre in dich hinein: 

Wie fühlt es sich an, Teil dieses größeren Ganzen zu sein?


Fragen zur Reflexion:

Welche Rolle spiele ich in diesem Netzwerk des Lebens?

Wie könnte ich im neuen Jahr bewusster mit anderen und der Welt verbunden handeln?



5. Abschluss und Integration


Schließe die Übung mit einem Moment der Dankbarkeit:


Dankbar für die Verbundenheit mit dir selbst, mit anderen und mit dem Leben.


Wenn du mit anderen bist, könnt ihr eine kleine gemeinsame Geste finden, wie das Halten der Hände oder ein gemeinsames Lied, um die Übung abzuschließen.


Schlussgedanke:
Verbundenheit ist ein Geschenk, das wir uns selbst und anderen machen können – indem wir präsent sind, authentisch leben und kleine Schritte aufeinander zugehen. 


Nutze diese Übung, um sie in deinem Leben zu vertiefen – als kleinen Anker für die Zeit zwischen den Jahren.


Du kannst die Übung als ein persönliches Geschenk weitergeben – von mir als Coach und Mediatorin für alle, die sich nach mehr Nähe und Sinn in ihrem Leben sehnen.


Viel Freude damit!

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