Führung 2025+: Aktuelle Studien über die Kompetenzen der Zukunft

Führung 2025+: Was aktuelle Studien über die Kompetenzen der Zukunft verraten

Stressbewältigung durch Coaching

Führung 2025+: Aktuelle Studien über die Kompetenzen der Zukunft

Führung 2025+:

 

Was aktuelle Studien über die Kompetenzen der Zukunft verraten

 

Warum die besten Leader von morgen keine Superhelden sind – sondern Coaches, Lernende und AI-Partner

 

Die Zeiten, in denen Führungskräfte als allwissende Entscheider:innen an der Spitze standen, sind vorbei.

 

Die Welt hat sich verändert – und mit ihr die Anforderungen an Leadership. Was bedeutet es heute, gut zu führen? Und welche Kompetenzen brauchen Führungskräfte wirklich, um Teams durch Transformation, Digitalisierung und ständigen Wandel zu begleiten?

 

Eine ganze Reihe aktueller Metastudien aus 2024 und 2025 gibt darauf bemerkenswert klare Antworten. Die großen internationalen Erhebungen – vom Global Leadership Forecast 2025 über den World Economic Forum Future of Jobs Report bis zu Harvard Business Publishing und Deloitte – zeigen überraschend konsistent:

 

Erfolgreiche Führung hat heute mehr mit menschlicher Verbindung, Lernbereitschaft und dem mutigen Gestalten von Veränderung zu tun als mit klassischer Kontrolle und hierarchischer Stärke.

 

Die aktuelle Studienlage: Ein klares Bild

 

Mehrere wegweisende Studien haben in den letzten Monaten die Führungslandschaft unter die Lupe genommen:

 

Der Global Leadership Forecast 2025 von DDI hat über 13.000 Führungskräfte weltweit befragt und zeigt: Die wichtigsten Führungsthemen sind Vertrauen, Coaching-Fähigkeit, Veränderungsbereitschaft und der kompetente Umgang mit künstlicher Intelligenz.

 

Die 2025 Global Leadership Development Study von Harvard Business Publishing macht deutlich: Unternehmen investieren massiv in Führungskräfteentwicklung, um ihre Organisationen fit für kontinuierlichen Wandel zu machen – mit klarem Fokus auf AI-Kompetenz und Change-Readiness.

 

Der World Economic Forum Future of Jobs Report 2025 hebt Leadership & Social Influence, Talentmanagement und den Umgang mit AI und Big Data als die am stärksten wachsenden Skills hervor.

 

Zusätzlich gibt die Deloitte Leadership Survey 2025 (Österreich, 400 Führungskräfte) Einblicke in Transformationsvorhaben und zeigt: Kultur wird zur zentralen Führungsaufgabe.

 

Die 6 zentralen Zukunftskompetenzen

 

Aus all diesen Studien kristallisieren sich sechs Kompetenzfelder heraus, die über alle Erhebungen hinweg als entscheidend gelten:

 

1. Adaptivität und lebenslanges Lernen

 

Die Welt ändert sich schneller, als wir planen können. Führungskräfte, die in starren Mustern denken, verlieren den Anschluss. Gefragt sind Menschen, die offen für Neues sind, experimentieren, aus Fehlern lernen und eine Kultur schaffen, in der auch das Team ständig dazulernen darf.

 

Praktisch bedeutet das: Statt auf Perfektion zu warten, lieber schnell ausprobieren. Statt Fehler zu bestrafen, sie als Lernchance nutzen. Und vor allem: selbst vorleben, dass Weiterbildung kein Zeichen von Schwäche ist, sondern von Stärke.

 

2. Emotionale und soziale Intelligenz

 

Die Studien sind sich einig: Empathie, Vertrauensaufbau und psychologische Sicherheit sind keine „Soft Skills“, sondern harte Erfolgsfaktoren. Menschen leisten mehr, wenn sie sich sicher, gesehen und wertgeschätzt fühlen.

 

Gerade in hybriden und remote arbeitenden Teams ist die Fähigkeit, echte Beziehungen aufzubauen, entscheidend. Das bedeutet: aktiv zuhören, Raum für Emotionen geben, Konflikte konstruktiv ansprechen – und sich selbst als Mensch zeigen, nicht nur als Funktion.

 

3. Coaching-Leadership statt Command & Control

 

Die Rolle von Führungskräften wandelt sich fundamental: Weg vom reinen „Managen von Aufgaben“, hin zum Coaching von Menschen. Das bedeutet nicht, keine Entscheidungen mehr zu treffen – aber es bedeutet, Menschen zu befähigen, selbst gute Entscheidungen zu treffen.

 

Konkret: Mehr Fragen stellen als Antworten geben. Talente individuell fördern. Kontinuierliches Feedback geben – und einholen. Menschen ermutigen, Verantwortung zu übernehmen, statt alles selbst zu machen.

 

4. Change- und Transformationskompetenz

 

Veränderung ist kein Projekt mehr, das irgendwann abgeschlossen ist – Transformation ist der neue Normalzustand. Führungskräfte müssen in der Lage sein, ihre Teams durch ständigen Wandel zu navigieren, ohne dass alle unter Dauerstress zusammenbrechen.

 

Das erfordert: Orientierung geben, auch wenn die Zukunft unklar ist. Sinn vermitteln. Widerstände ernst nehmen und konstruktiv bearbeiten. Und vor allem: selbst resilient bleiben und diese Zuversicht ausstrahlen.

 

5. Digitale und AI-bezogene Kompetenzen

 

Früher war „digitale Kompetenz“ ein nice-to-have. Heute ist ein grundlegendes Verständnis von künstlicher Intelligenz, Daten und digitalen Arbeitsweisen unverzichtbar. Es geht nicht darum, selbst programmieren zu können – aber darum, die Möglichkeiten und Grenzen von Technologie zu verstehen und die Zusammenarbeit zwischen Mensch und AI aktiv zu gestalten.

 

Führungskräfte müssen in der Lage sein, strategische Entscheidungen über den Einsatz von AI zu treffen, Teams bei der Nutzung zu unterstützen – und gleichzeitig die menschlichen Fähigkeiten zu stärken, die Maschinen (noch) nicht können.

 

6. Innovations- und Nachhaltigkeitskompetenz

 

Innovation und Nachhaltigkeit gehören zusammen – das zeigt die Forschung zu „Innovability“. Es reicht nicht mehr, nur wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Führungskräfte müssen in der Lage sein, Innovation so zu denken, dass sie langfristig tragfähig ist – ökologisch, sozial und ökonomisch.

 

Das bedeutet: Sensibilität für globale Megatrends entwickeln, nachhaltige Geschäftsmodelle mitdenken und Teams darin unterstützen, kreativ nach Lösungen zu suchen, die nicht auf Kosten der nächsten Generation gehen.

 

Was ist wirklich neu?

 

Wenn wir diese aktuellen Erkenntnisse mit früheren Führungsstudien vergleichen, fallen vier große Verschiebungen auf:

 

Von der Heldenfigur zum Coach: Früher wurden Führungskräfte als visionäre Einzelkämpfer:innen gefeiert, die kraft ihrer Persönlichkeit Entscheidungen durchsetzen. Heute geht es darum, Teams zu befähigen, gemeinsam Lösungen zu entwickeln.

 

Von „Digital als Zusatz“ zu „AI-First“: Früher reichte es, „irgendwie digital“ zu sein. Heute müssen Führungskräfte aktiv gestalten, wie Menschen und Maschinen zusammenarbeiten – und verstehen, welche neuen Geschäftsmodelle durch AI möglich werden.

 

Von Projekten zu Dauertransformation: Change war früher ein Projekt mit Anfang und Ende. Heute ist ständige Veränderung der Normalzustand – und Führung bedeutet, Teams dabei zu unterstützen, nicht auszubrennen.

 

Von „Soft Skills“ zu „Human Skills“: Was früher als „nettes Extra“ galt – Empathie, Selbstreflexion, Beziehungskompetenz – ist heute DER Differenzierungsfaktor. Denn genau diese Fähigkeiten sind es, die Maschinen nicht ersetzen können.

 

Was bedeutet das für Sie?

 

Vielleicht lesen Sie diese Erkenntnisse und denken: „Klingt gut – aber wie soll ich das im Alltag umsetzen?“ Verständlich. Denn zwischen Theorie und Praxis liegt oft ein großer Schritt.

 

Als Coach und Mediatorin begleite ich Führungskräfte alleine oder projektbezogen gemeinsam mit Kolleg:innen von M hoch x genau in diesem Prozess:

 

  • Sie wollen Ihre eigene Führungsrolle weiterentwickeln? Wir schaffen Reflexionsräume, in denen Sie Ihre Stärken erkennen, blinde Flecken entdecken und neue Handlungsoptionen entwickeln können.
  • Ihr Team steckt in einem Konflikt fest? Mediation hilft, festgefahrene Positionen aufzulösen und wieder in einen konstruktiven Dialog zu kommen – die Grundlage für echte Zusammenarbeit.
  • Sie stehen vor einer großen Transformation? Gemeinsam entwickeln wir Strategien, wie Sie Ihr Team durch Veränderung führen können – mit Klarheit, Empathie und realistischen Schritten.

Führung ist kein Status – Führung ist ein Lernweg. Und niemand muss diesen Weg alleine gehen.

 

Menschlich führen in einer technischen Welt

 

Die aktuellen Studien zeichnen ein klares Bild: Die erfolgreichsten Führungskräfte der Zukunft sind nicht diejenigen, die alles wissen und kontrollieren – sondern diejenigen, die neugierig bleiben, Menschen befähigen, mit Veränderung umgehen können und mutig neue Wege gehen.

 

In einer Welt voller künstlicher Intelligenz werden ausgerechnet die zutiefst menschlichen Fähigkeiten zum Erfolgsfaktor: Empathie, Vertrauen, Kreativität, Beziehungskompetenz.

 

Die gute Nachricht: Diese Kompetenzen kann man entwickeln. Und genau dabei unterstütze ich Sie gerne.

 

 

Lassen Sie uns sprechen

Sie möchten Ihre Führungskompetenz weiterentwickeln oder Ihr Team durch eine Transformation begleiten?

 

 

Ich freue mich auf Ihre Nachricht.

www.mhochx.com

Menexia Kladoura

 

Quellen

DDI (2025): Global Leadership Forecast 2025

Harvard Business Publishing (2025): 2025 Global Leadership Development Study

World Economic Forum (2025): Future of Jobs Report 2025

Deloitte (2025): Leadership Survey 2025 (Österreich)

Portuguez-Castro et al. (2025): Leadership competencies for innovability

Schipmann (2024): Exploring Digital Leadership Competencies

 

Unsere Leistungen im Business-Kontext finden Sie hier:

www.mhochx.com

 

Unsere Coaching-Retreats finden Sie hier:

www.eraum.info

Unsere Paarberatung und Paar-Mediation finden Sie hier:

www.paarbeziehung-im-fokus.de

 

 

Freundliche Grüße von

Menexia Kladoura und dem ganzen Team von M hoch x

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